Recruiting - Der Schnelle besiegt den Langsamen

Gute und interessante Persönlichkeiten sind gefragt, und diese kennen ihren Marktwert. Ein durch die Direktansprache wechselmotivierter Bewerber sucht in der Regel nach Alternativen, um Vergleichsmöglichkeiten bei der Neuausrichtung zu haben.

Lang andauernde Entscheidungen im Rekrutierungsprozess gefährden die optimale Stellenbesetzung und immer häufiger kommt es in der letzen entscheidenden Phase zur Absage des Bewerbers für die vorgesehene Position.

Der Bewerber erwartet von seinem zukünftigen Unternehmen verbindliche Entscheidungen in einem vertretbaren zeitlichen Rahmen. Die Erfahrung zeigt, dass Entscheidungsprozesse, die sich über mehrere Monate hinziehen, meist nicht zum erwarteten Erfolg führen. Aufwendige neue Suchprozesse beginnen und große Zeitverschiebungen treten auf. Häufig kommt es auch zum Wechsel der Executive Search Berater, was erneut mit immensen Kosten verbunden ist.

Unser Tipp:
Stellen Sie durch eine sorgfältige interne Planung einen Entscheidungsvorgang sicher, der nicht länger als vier Wochen dauert. Gegebenenfalls richten Sie für laufende Rekrutierungsprozesse und die Kandidatenpräsentationen ein bis zwei Tage ein, die sich die Entscheider für die Gespräche freihalten.

Chameleonprofile:
Chameleonprofile sind Profile, die sich aufgrund fehlender Abstimmung und nicht ausdiskutierter Rahmenbedingungen während eines Besetzungsprofils sehr häufig ändern und zu Irritationen führen, die die Anzahl der in Frage kommenden Bewerber auf eine Vielzahl anschwellen lassen und nicht Image fördernd sind.

Unser Tipp:
Vor einer Stellenbesetzung lieber aufwendig und umfangreich die Rahmenbedingungen abstimmen, da dies den Entscheidungsprozess beschleunigt, Unstimmigkeiten vermeidet und dem Bewerber Sicherheit gibt.